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CHR 32 (D-HDPS)
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JOH A 2-54-1
JOH A 2-54-1

            

JOH A 2-54-1
Beschreibung: Der Gerätewagen Sanitätsdienst des MHD Augsburg. Er steht im K-Zentrum in der Depotstr. 11.

Typ GW-San25 - Typ Bayern

Bund-Fahrzeug

Renault Midlum 220.12 dCi 4X2

Aufbau Adik

Baujahr 2012, Indienststellung Frühjahr 2013

Motorleistung 161 kW

Besatzung 1/5

SoSi-Anlage:

• Federal Signal Phoenix SL
• Federal Signal Impaxx (Frontblitzer)
• Federal Signal LP 400 SL (Heck)

Das Fahrzeug wird zum Aufbau eines Behandlungsplatzes für 25 Verletzte bei Großschadensfällen (Massenanfall von Verletzten - ManV) vorgehalten.

Dieses Fahrzeug wurde von einer Arbeitsgruppe, die vom Bayerischen Staatsministerium des Innern geleitet wurde, konfiguriert und in Projektschritten der Serienreife zugeführt. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Kollegen des Bayerischen Staatsministerium des Innern, des Malteser Hilfsdienstes, Fahrzeugsachverständigen mit Schwerpunkt Sonderfahrzeuge und dem Bayerischen Roten Kreuz. Gefertigt wurde dieses Fahrzeug auf der Basis eines Renault Midlum von der Fa. ADIK in Mudersbach (bei Siegen). Insgesamt werden nach derzeitigem Sachstand 22 Fahrzeuge gefertigt, die in sehr kurzen Abständen (November, Dezember, Januar und Februar) an die Einheiten übergeben werden.
Ausgestattet ist das 161kW starke Fahrzeug mit einer umfangreichen sanitätsdienstlichen/medizinischen Ausrüstung, die in diversen Boxen und in einem Regalsystem verlastet sind. Die technische Ausstattung, wie z.B. Stromerzeuger, Powermoon, Zelt, …, sind im heckseitigen Geräteraum verlastet. Zur Entnahme dieser Gerätschaften ist aus ergonomischen Gründen eine Ladebordwand angebracht.
Gemäß Einsatzkonzept ist das Fahrzeug mit einer Doppelkabine ausgestattet, die es ermöglicht, die vorgesehenen 5 HelferInnen sicher zu transportieren. Das Fahrzeug ist 7,5m lang, 2,5m breit und 3,1m hoch.

Ausstattung (Auszug):

Rückfahrkamera
Ladebordwand MBB Palfinger
Umfeldbeleuchtung
Rollwagen mit Stromerzeuger und Beleuchtungsballon Powermoon
Rollwagen mit Schnelleinsatzzelt
Zeltheizung
Material zur Verkehrsabsicherung

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Der Freistaat Bayern beschaffte in zweiter Beschaffungsserie Fahrzeuge dieser Bauart für die Schnelleinsatzgruppen Behandlung. Die Ausstattung ermöglicht den autarken Betrieb eines Behandlungsplatzes 25. Neben der Versorgung von Verletzten oder Erkrankten ist somit auch der Aufbau und Betrieb einer Verletztenablage oder Sichtungsstellen möglich.

Im Vergleich zur Vorgängerversion ist zunächst zu erwähnen, dass ein deutlich schwereres Fahrgestell mit einer höheren zulässigen Gesamtlast gewählt wurde. Auch wurde von einem reinen Geräteraumaufbau Abstand genommen und zusätzlich ein flexibel beladbarer Laderaum geschaffen. Das Ausstattungskonzept wurde weitreichend reformiert und optimiert, so dass ein autarker Einsatz des Fahrzeuges möglich ist.

Als Fahrgestell der zweiten Generation dient ein Renault Midlum 220.12 dCi mit einer Staffelkabine. Der Innenausbau stammt aus dem Hause Adik. So verfügt die Mannschaftskabine über eine Standheizung AirTop Evo der Marke Webasto und eine Batterieüberwachung. Im Cockpit wurde eine Mittelkonsole verbaut, auf der 3 LED-Handscheinwerfer mit Ladehalterung verbaut wurden. Weiterhin wurden hier 3 2m-Handfunkgeräte, ein Suchscheinwerfer sowie sechs Feuerwehrhelme serienmäßig verlastet. Zur Ladeerhaltung und sowie Versorgung der Lade- und Temperierstationen wurde fahrerseitig eine 230 Volt-Einspeisung verbaut.

Der Kofferaufbau aus Aluminiumprofilen und Glasfaser verstärktem Kunststoff stammt ebenfalls aus dem Hause Adik und gliedert sich in zwei Bereiche. Im vorderen Aufbaubereich wurden vier Geräteräume eingerichtet, während der hintere Bereich im Logistikprinzip mit Rollwägen bestückt wurde. Für die Ladevorgänge wurde hier eine Ladebordwand 1000 K-Plus der Firma MBB verbaut, welche über eine Traglast von 1.000 Kilogramm verfügt. Vier Unterbaukästen sowie eine Umfeldbeleuchtung runden die Konstruktion ab.

Die Ausstattung wurde im modularen System auf die Geräteräume verteilt. So befinden sich im Geräteraum 1 einerseits die Materialien für den Patiententransport sowie die Dokumentation und Registrierung, andererseits aber auch Materialien, die eine spezielle Lagerung erfordern. So wurden auf einem Auszug eine Kühlbox für Medikamente und eine Thermobox zur Vorwärmung von Infusionen eingebaut.

Der Geräteraum 2 konzentriert sich auf das Modul Immobilisation und verfügt zudem über einen frostfreigehaltenen Schrank, in dem fünf Notfallrucksäcke sowie fünf automatische externe Defibrillatoren (AED) des Modells Lifepak 1000 SE von PhysioControl untergebracht wurden. Die Notfallrucksäcke beinhalten unter anderem jeweils eine 2 Liter-Sauerstoffflasche mit regelbaren Druckminderer.

Im Geräteraum 3 findet eine Gliederung der Ausstattung in Zargesboxen seine Anwendung. Verlastet sind hier diverse Boxen mit Verbandstoffen, Hygienematerial, Decken sowie eine Kiste mit Material zur Selbsthilfe und kleineren technischen Arbeiten.

Das Beladungsprinzip des gegenüberliegenden Geräteraumes 3 findet sich auch im Geräteraum 4 wieder. Hier sind neben einigen Kisten mit persönlicher Schutzausstattung die Materialgruppen Diagnostik, Beatmung sowie venöser Zugang/ Injektion verlastet. Ebenfalls ist hier technisches Material wie Zeltbeleuchtungen und Absicherungsausstattung untergebracht.

Der heckseitige Laderaum ist an der Trennwand zu den Geräteraumen mit Aufnahmen für Festzeltgarnituren, Reservereifen sowie einer Multifunktionsleiter ausgestattet. Zusätzlich finden sich im Laderaum ein Rollwagen mit einem Schnelleinsatzzelt inklusive Zubehör, eine dieselbetriebene Zeltheizung sowie ein Rollwagen mit Stromerzeuger und Elektroausstattung wieder.

Hier ist eine Bedienungsanleitung des Fahrzeuges zu finden, welche weitere Informationen bereit hält: http://www.bereitschaft-kg.de/files/gwsan.pdf

Der BRK KV Dillingen und Aichach/Friedberg hat ein baugleiches Fahrzeug bekommen.
Schlüsselwörter: GW-San, MHD, Malteser Hilfsdienst, Gerätewagen, Sanitätsdienst, GWSan, 25, Augsburg, Katastrophenschutz, KatS, Schnelleinsatzgruppe, SEG, Behandlungsplatz, BHP
Datum: 06.05.2013 00:03
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